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Alarmierung

Seit Anfangs 2007 werden die Feuerwehren im Kanton Thurgau nach dem neuen Alarmierungskonzept MoKoS für die verschiedenen Einsatzarten aufgeboten. Durch den modularen Aufbau von Mokos wird sichergestellt, dass nur die jeweils notwendigen Mittel aufgeboten werden. Innerhalb von 90 Sekunden können bis zu 250 Personen mobilisiert bzw. alarmiert werden.

Folgende Module stehen der KNZ (Kantonale Notrufzentrale) für die Alarmierung zur Verfügung:

Modul Einsatzelemente
BMA (ca 10 AdF)

automatische Brandmeldeanlage
  • Ersteinsatzgruppe, Einsatzleiter, TLF mit 2 AS Trupp
  • gebäudespezifische Schlüsselträger
Handtaster (ca 20 AdF)

Handtasteralarm, Sprinkleranlage
  • Einsatzleiter, TLF mit2 AS Trupp, ADL mit 1 AS Trupp, Rüstfahrzeug
  • gebäudespezifische Schlüsselträger
Brand-klein (10 -15 AdF)

Brandereignis: PW-Brand im Freien, Mulde, Hecke, Container, Abfallkübel, Gasgeruch, usw.
  • Einsatzleiter, TLF mit 2 AS Trupp, ADL mit 1 AS Trupp, Rüstfahrzeug
Brand-mittel (20 -30 AdF)

Brandereignis: Zimmer, Küche, Garagenbox, Fahrzeug-Brand, Kaminbrand, TV-Brand, Rauchmeldung, beschädigte Gasleitung, usw.
  • Einsatzleiter, Kader und AdF (div. Fahrzeuge mit Besatzung)
  • 3-4 Atemschutztrupps
Brand-gross (40 -60 AdF)

Brandereignis: Gebäude, Gewerbe und Industrie, Wohnungsbrand, usw.
  • Einsatzleiter, Kader und AdF
  • div. Fahrzeugemit Besatzung
  • 6-8 Atemschutztrupps
  • Verkehrs-Sanitäts-und Elektroabteilung
  • Unterstützung durch Feuerwehrinspektorat
Oel-, Benzin-, Chemie

Unfall aller Stoffarten und Mengen, Brandschutz und Atemschutzeinsatz notwendig
  • Ortsfeuerwehr: 3-facher Brandschutz und
    Atemschutz
  • Chemiewehr
  • Chemiefachberater
Technische Hilfeleistung

Liftrettungen, Tierrettungen, ölverschmutzte Fahrbahn, Wasserschäden, Leitungsbruch, Bäume, usw.
  • Einsatzleiter, Pionierfahrzeug mit Besatzung
Elementarereignis

Unwetter, Überschwemmungen, Erdrutsch, usw.
  • Einsatzleiter, Kader und AdF
  • KP Rückeinrichtenin Magazin
  • Verbindung mit Einsatzleitung herstellen
Strassenrettung

Verkehrsunfall, Personenrettung mit hydraulischem Gerät
  • Ortsfeuerwehr: nur durch Aufgebot Stützpunkt (absperren, umleiten)
  • Stützpunkt: technische Rettung mit hydraulischen Rettungsgeräten
Verkehrsregelung

Absperrungen und Umleitungen im Auftrag Kapo
  • Einsatzleiter, Verkehrsabteilung mit Fahrzeug
Abklärung (ist kein Einsatzmittel)

nur bei Meldung ohne Zeitdruck, Hilfeleistung Sanität, Bienen, Wespen oder unklarer Meldung, usw.
  • 8 Offiziere mit maximal je 3 Alarmierungsmitteln
    -Tel P
    -Natel
    -Tel G
    -etc